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Natur-Outdoor-Survival (NOS) - Stundenausflug „Feuer machen“

Am Montag, dem 20.01., sowie am Freitag, dem 24.01.2020, sind wir mit dem NOS-Kurs nach draußen gegangen, um verschiedene Arten Feuer zu machen auszuprobieren. Denn wenn man in der Natur unterwegs ist, merkt man schnell, dass es extrem nützlich sein kann, richtig Feuer machen zu können!
In 4 Gruppen von ca. 5 Schülerinnen und Schülern sind wir zum Sportplatz gegangen und haben dort auf dem gepflasterten Weg unsere Feuer gemacht. Wir hatten folgende Materialien zur Verfügung, um das Feuer aufzubauen: Watte, Holzspäne, Holzwolle, Holz. Um diese Materialien anzuzünden, haben wir am Montag Streichhölzer oder Feuerzeuge verwendet.        

Am Freitag hatten wir dann keine Streichhölzer oder Feuerzeuge mehr zur Verfügung, sondern verwendeten Feuerstahl und Stahlklingen in Form von kleinen Messern oder kleinen Plättchen! 
Um unser Holz in die passende Größe zu bringen, haben wir gelernt, wie wir nur mit Hilfe eines Messers und zwei Holzstücken (und evtl. einer Holzplatte) das Holz zerkleinern können. Diese Technik nennt man auch "Batoning". Dabei haben wir festgestellt, dass es besonders wichtig ist, auf den Verlauf der Maserung im Holz zu achten, um die Stücke einfach und sicher zu zerteilen. Im Gegensatz zum ersten Tag, an dem wir mit Feuerzeugen oder Streichhölzern alle ohne Probleme die Feuer anzünden konnten, war es am zweiten Tag um einiges schwieriger. Dort haben wir festgestellt, dass es gar nicht so leicht ist, wie es aussieht, ein Feuer nur mit Feuerstahl anzuzünden. Unsere Lehrerinnen haben uns jedoch geholfen, sodass wir es schließlich alle geschafft haben. Danach war unsere Aufgabe, die Feuer nicht ausgehen zulassen beziehungsweise sie nicht beim Holz Nachlegen zu ersticken oder zu zerstören.

Am Ende der Stunde haben wir unserer Feuer auf verschiedene Arten gelöscht. Zum Beispiel wurden die Feuer:  M
it Holzstöcken ausgeschlagen, mit Wasser gelöscht, auseinandergeschoben und anschließend ausgeschlagen, auseinandergeschoben und anschließend mit Wasser gelöscht. Am sichersten hat die letzte Methode funktioniert, bei der man das Feuer und die Glut verteilt und anschließend mit Wasser löscht. So konnte man am besten sicherstellen, dass es nicht zu einem ungewollten Wiederentzünden kommen konnte. 

Pia Sommer