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Schüler des HGN erproben gentechnische Verfahren

Die Gentechnik findet in vielen Teilen unseres Lebens Anwendung, wie z. B. in der Lebensmittelherstellung oder bei der Entwicklung neuer Arzneimittel. Auch der genetische Fingerabdruck als Vaterschaftsnachweis oder in der Forensik gehört zu dieser biologischen Disziplin.
Genannte Inhalte werden in der Q1 im Biologieunterricht theoretisch behandelt, praktisches Arbeiten in diesem Feld ist aber aufgrund der technischen Umsetzbarkeit in der Schule kaum möglich.

Diesen praktischen Einblick konnten vergangene Woche 16 Q1-Schülerinnen und Schüler des HGN im Labor des KölnPUB (Publikum und Biotechnologie e. V.) in Frechen praktisch machen. Unter Anleitung der Molekularbiologin Dr. Siegrid Kiedrowski wurden von den Schülern Plasmid-DNA aus Bakterien isoliert, aufgeschnitten und mit Fremdgenen versehen. Der Versuchserfolg zeigte sich nach elektrophoretischer Auftrennung in Gelblöcken, die die Schüler mit nach Hause nehmen durften. Diese Labortechnik wird bei Pharmafirmen z.B. zur Herstellung von Insulinpräparaten genutzt.
Das Laborprojekt hat sich als wertvolle Verschränkung von Theorie und Praxis erwiesen und gehört zum Schulprogramm des HGN. Auf der vierstündigen Heimfahrt, die von Stau- und Wartezeiten geprägt war, bot sich ausreichend Zeit zu einer ausführlichen Nachbetrachtung der Veranstaltung und zu weiteren interessanten Gesprächen.
Marcel Schulz 
 

Die Forschergruppe...


bei der Arbeit.


Das Ergebnis in Form eines Gels...


und als Foto dokumentiert.