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Erste Hilfe und Schulsanitätsdienst

Ein Zwischenbericht.
Seitdem wir den Schulsanitätsdienst vor drei Jahren in Nümbrecht in Zusammenarbeit mit dem DRK-Oberberg begonnen haben, befindet er sich beständig in Entwicklung und Veränderung. Unsere „Dienstältesten“ Caja, Lisa-Maria, Lisa und Fabian können bereits auf verschiedene Einsätze und Aktionen zurückblicken, auf Dienste in der Mittagspause im Schulzentrum oder am HGN, Bereitschaften bei Sport- und Campusfesten.
In diesem Halbjahr sind Lotta, Talea, Jonas und Till (Klassenstufe 8) als Azubis zu uns gestoßen und wir treffen uns regelmäßig montags in der Mittagspause in einem Klassenraum, um gemeinsam zu wiederholen und zu üben oder um Neues zu lernen, z.B. aktuell wie man Hitzschlag und Sonnenstich unterscheidet und welche Maßnahmen dann ergriffen werden. Zur Ausbildung gehört auch das Üben der Wiederbelebung und die Verwendung des AED (Automatisierter Externer Defibrillator) an einer Puppe, welche wir vom DRK zur Verfügung gestellt bekommen. Wir sind zu einer lebhaften Truppe zusammengewachsen und es ist gut, dass jeder mit jedem im Team arbeiten kann. Zudem verfügen wir inzwischen über eigene T-Shirts, mit denen wir schnell als Schulsanitäter erkennbar sind, sobald wir einen offiziellen Einsatz haben.
Nach der aktiven Zusammenarbeit mit der Sekundarschule auf dem Campus haben wir uns aus organisatorischen Gründen wieder mehr auf die Ausbildung und Koordination am HGN konzentriert, doch der Campusgedanke bleibt bestehen und wir sind offen dafür, ihn wieder neu mit Leben zu füllen. Ebenso bleibt es für uns ein Ziel, ein AED-Gerät in einem zentralen Raum am Schulzentrum zu installieren und so viele Menschen wie möglich im Umgang darin zu schulen. Dies kostet Zeit, sicherlich auch Schulzeit, doch die Erste-Hilfe-Ausbildung der Schülerinnen und Schüler und auch der Erwachsenen (als betriebliche Ersthelfer) am Schulzentrum lohnt sich, da wir aktiv etwas für Menschen tun, und sie stehen definitiv im Mittelpunkt unserer Arbeit.
Es bleibt spannend, wie sich alles entwickeln wird und wir freuen uns schon jetzt auf weitere interessierte Achtklässler im kommenden Schuljahr!




 
Christine Meurer