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Podiumsdiskussion mit den Direktkandidaten des Oberbergischen Kreises am HGN

Etwas mehr als zwei Monate vor der Bundestagswahl im September fand am Homburgischen Gymnasium Nümbrecht eine Podiumsdiskussion mit den Direktkandidaten des Oberbergischen Kreises statt. Anwesend waren: Frau Michaela Engelmeier (SPD), Frau Ingeborg Mohr-Simeonidis (Die Linke), Herr Michael Braun (Grüne), Herr Jörg Kloppenburg (FDP) und Herr Dr. Carsten Brodesser (CDU).
Vorbereitet wurde die Diskussion im Rahmen der vorher stattgefundenen Projektwoche von einer Projektgruppe aus Neunt- und Zehntklässlern unter der Leitung der Lehrkräfte Christa Wirths und Kevin Kaatz. An der Veranstaltung in der Aula nahmen alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangstufen neun bis elf teil. Im Vorfeld waren die Jugendlichen aus der Oberstufe gefragt worden, welche Themen in der Diskussion angesprochen werden sollten. Die Abstimmung ergab die vier Schwerpunktthemen „Digitalisierung“, „Umweltschutz“, „Migration“ und „Friedenspolitik“, die nacheinander diskutiert wurden. Während der Diskussion hatten die Schülerinnen und Schüler jederzeit die Gelegenheit, selbst Fragen zu stellen. Die Moderation übernahmen die Schülerin Lina Dimke (Klasse 9) und der Schüler Sebastian Menning (Q1). Sie wurden auf dem Podium unterstützt von Christa Wirths.
Während der zweieinhalbstündigen Veranstaltung haben die Direktkandidaten zahlreiche Fragen intensiv und kontrovers diskutiert. Beispielsweise, wie der Breitbandausbau im ländlichen Raum vorangetrieben werden kann, ob ein Tierwohllabel eingeführt werden sollte, welche Integrationsmaßnahmen nötig sind oder, ob eine europäische Armee eingeführt werden soll. Besonders emotional wurde es, als der G20-Gipfel und die stattgefundenen Krawalle zur Sprache kamen.
Am Ende der Podiumsdiskussion herrschte wieder Einigkeit unter den Gästen. Alle betonten die Sinnhaftigkeit der Veranstaltung und appellierten an die Schülerinnen und Schüler, sich politisch zu engagieren, kritisch zu bleiben, die Demokratie aktiv mitzugestalten und ihr Wahlrecht wahrzunehmen.
 

 
M. Zangrando