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FLL-Team des Homburgischen Gymnasiums präsentiert Idee für den Rettungseinsatz in Erdbebengebieten.

Am Sonntag den 22. Januar 2017 fährt das bereits zuvor weitergekommene  Team „Robo HGN“ zum Semi-Finale-West des First Lego League (FLL) Wettbewerbs nach Aachen. Ein Teil des Wettbewerbes besteht darin eine neuartige Idee herauszuarbeiten, um das Verhältnis zwischen Mensch und Tier zu verbessern.
 
Unser Lösungsansatz befasst sich damit die Rettung von Verschütteten in Erdbebengebieten effizienter zu gestalten.
Zum Einsatz würden Rettungsdrohnen kommen, welche schneller als Rettungshunde in das Erdbebengebiet vordringen könnten und somit die Chance Überlebende zu finden und zu bergen erhöhen. Gleichzeitig würde es die Hunde entlasten, die eine dreijährige Suchhund-Ausbildung abschließen und gegebenenfalls Impfungen über sich ergehen lassen müssen.

Die Drohnen wären mit einer Box ausgestattet, in der sich kleine Kügelchen mit einer gummiartigen Hülle befinden. Diese enthalten kleine Infrarot- und Geräuschsensoren, um Verschüttete zu orten. Die Kügelchen werden von der Drohne über einem zerstörten Gebäude abgeworfen und können sich durch die gummiartige Hülle im Gebäude großflächig verteilen. Sie senden ein UKW (Ultra-Kurz-Welle) Signal an die Drohne, welche es über einen Satelliten an einen Computer weiterleitet. Der Computer erstellt danach aus diesen Messwerten ein 3D-Bild des zerstörten Gebäudes. Schlussendlich können die Rettungskräfte gezielt Verschüttete bergen ohne die Hunde den Gefahren auszusetzen.
 
Wir hoffen dass unsere Idee Zustimmung findet und in Zukunft bei Erdbeben eingesetzt werden kann.
 
Weitere Informationen sind HIER zu finden. 
 
Christian Wolf (EF), Jan Niklas Becher (EF), Jona Theißen (EF)