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60-Minuten-Zeitrhythmus

Lernen in einem neuen Zeitrhythmus – Gymnasium Nümbrecht demnächst im 60-Minuten-Takt
 
Ab dem kommenden Schuljahr beginnt in diesem Sommer am Gymnasium Nümbrecht eine „neue Zeitrechnung“. Mit großer Mehrheit hat die Schulkonferenz auf Ihrer jüngsten Sitzung am vergangenen Montag (18.01.2010) die Einführung eines Unterrichtsrasters beschlossen, das die 60-Minuten Stunde zur Regel macht und als eine wichtige Rahmenbedingung des pädagogischen Konzeptes und der Entwicklung der Schule hervorhebt.
 
Spätestens seit der Einführung und Umsetzung der Schulzeitverkürzung am Gymnasium und der sich daraus ergebenen veränderten zeitlichen Anforderungen, diskutieren wir am Gymnasium Nümbrecht über die Frage der Entlastung und ‚Entschleunigung‘ des Schultages. Eine neu gestaltete Rhythmisierung von Unterrichtszeiten erscheint uns dabei als ein wichtiger und notwendiger Schritt zu diesem Ziel.
Entlastung und Beruhigung  sowohl für unsere Schülerinnen und Schüler, als auch unsere Lehrerschaft erwarten wir von der Reduzierung der Anzahl von Fächern und Unterrichts-stunden während eines Schultages sowie der täglichen Raum- und Lehrerwechsel. Weniger Vor- und Nachbereitung einer pro Tag geringeren Anzahl von Fachunterrichtsstunden und leichtere Schulranzen aufgrund des täglich kleineren Materialbedarfs werden die ersten spürbaren positiven Folgen dieser Zeitumstellung sein.
 
Darüber hinaus kann das neue Zeitmodell  wichtige Impulse für den Fachunterricht und die Gestaltungsmöglichkeiten des Lehrens und Lernens geben. Im Takt einer Zeitstunde bleibt mehr Zeit für das Üben, Vertiefen und Anwenden von Unterrichtsinhalten sowie für Unterrichtsmethoden eines schülerorientierten und eigenverantwortlichen Lernens. Dies kann die Wirksamkeit und Effektivität von Unterricht steigern, denn mit größerer Ruhe, Konzentration und  Selbsttätigkeit können sich  Schülerinnen und Schüler einer Sache im Fachunterricht widmen, Problemlösungen erarbeiten, Ergebnisse präsentieren und auswerten. Darüber hinaus bleibt mehr Zeit für individuelles Fördern und Fordern, da mehr Übungsphasen im Unterricht möglich sind.
 
Aus diesen Gründen stellt das neue Zeitmodell am Gymnasium Nümbrecht auch einen wichtigen Bestandteil des Ganztagskonzeptes unserer Schule dar, welches mit dem Einstieg in den neuen 5. Jahrgang zum kommenden Schuljahr begonnen wird. In einer Schulwoche etwas mehr Zeit zu haben und sich in der Unterrichtsstunde etwas mehr Zeit zu nehmen, sind zentrale Aspekte, die zum Gelingen des Lehrens und Lernens beitragen.
 
Auswirkungen auf die Anzahl an Tagen mit Nachmittagsunterricht wird das neue Zeitmodell für die aktuell bestehenden Jahrgänge nicht haben, da das Modell hieran angepasst wird und so nicht mehr als zwei ‚Langtage‘ für die Schülerinnen und Schüler von Unter- und Mittelstufen die Folge sein werden.